Tourtagebuch von Christian
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11. Oktober 2002: Gießen, Muk (+ Gary)

Los geht’s: Wie immer nicht allzu pünktlich trifft sich das Grätenkinder-Terrorkommando im Übungsraum. Sachen zusammenpacken, einladen. »Sind das wirklich alle heilen Kabel, die wir haben? - Dann darf aber echt keins mehr kaputtgehen.« Jetzt aber wirklich los. Nochmal aufs Klo, noch was zu essen für die Fahrt, ach und tanken müssen wir auch noch. Und dann endlich auf die »Bahn«. Der Supersparplan dieses Mal ist keinen Tourbus zu leihen, sondern mit Auto und Anhänger zu fahren. Das Problem dabei: Schnell geht das nicht gerade. Aber irgendwie stehen wir von Salzgitter bis Kassel sowieso die ganze Zeit im Stau. Als wir schließlich in Gießen ankommen, ist es schon 20 Uhr, die fünf von Gary (Robert, Rasmus, Kai und ihre Roadcrew Olli und Caro) warten schon seit 15 Uhr auf uns, haben den Soundcheck längst hinter sich und sich die restliche Zeit kurzgetrunken ...

Wir bauen schnell auf, die Bühne ist ungewohnt groß, wie der ganze Laden. Der Saal will sich auch nicht so recht füllen. Gut 70 Besucher sind es am Ende. Für uns viel, für Gary wenig könnte man denken, aber Kai, Rasmus und Robert sind zufrieden. Der Robert-Stadlober-Effekt scheint im Gegensatz zur letzten Tour langsam zurückzugehen. »Die Bravo-Kids haben bei der ersten Tour vorbeigeschaut und gemerkt, dass die Musik nichts für sie ist«, mutmaßt Robert. Stimmt, das Gießener Publikum scheint wirklich wegen der Musik da zu sein und nicht zum Starwatching. Die Gary-CD ist bekannt, es wird mitgesungen und getanzt, auch von uns. Ach ja: Die Grätenkinder kommen auch gut an. Wir dürfen sogar Zugaben geben und fühlen uns geehrt.

Die Nacht verbringen wir bei Freund Stieze auf dem Bauernhof. Nur Anne ist sich dafür zu fein und schläft im Hotel.

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