Tourtagebuch von Christian
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13. Oktober 2002: Berlin, Magnet (+ Gary)

Das Frühstücken fällt schwer, obwohl das Angebot eigentlich nicht zu verachten ist. Ich entscheide mich für Rührei und versuche mich mit Caro zu unterhalten, was für uns beide an diesem Morgen nicht so einfach ist. Nach ein paar Stunden sind wenigstens einige von uns wieder in der Lage zu fahren und es geht los nach Berlin. Ich mache eine neue Erfahrung: Statt mit 80 konstant auf der rechten Spur lasse ich mich dieses Mal mit dem Gary-Tourbus mindestens doppelt so schnell auf der Überholspur in die Hauptstadt der Hundehaufen bringen. Die Fahrt vergeht wie im Flug, nicht zuletzt weil ich mit Dr. Rasmus Engler vom Institut für Szenewissenschaften Hamburg einen in Sachen Indierock äußerst kompetenten Gesprächspartner habe.

Als uns im Magnet erzählt wird, dass der Eintrittspreis heute abend 13 Euro betragen soll, kippen Robert, Kai und Rasmus fast aus den Latschen. Aber die Veranstalter lassen nicht mit sich verhandeln. Die Folge ist, dass die Gästeliste an diesem Abend fast überquillt. Liebe Freunde aus Braunschweig sind auch da.

Man merkt, dass sich sowohl Gary als auch wir so langsam eingespielt haben, von den üblichen technischen Pannen mal abgesehen. Aber Beck’s-Dosen auf der Bühne, wie sieht denn sowas aus? Nächstes mal reicht auch Karlsquell, wenn’s schon Dosen sein müssen. Dann könnte der Eintritt auch günstiger sein ...

Übernachten tut der ganze BS-Tross bei Ex-Nachbarin Esther, mitsamt Instrumenten. Die freuen sich nämlich wenn ihre Besitzer ihnen auch mal ein bisschen Liebe schenken. Da ist uns auch der nächtliche Weg in den vierten Stock nicht zu weit.

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