17.02.2005 – Braunschweig, Nexus (mit klez.e)

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(von links: Publikum, Christian, klez.e live, Anne)

Tourtagebuch von Christian:
Heute lässt das Protokoll schon bedenklich nach, deshalb machen wir das mal ganz herkömmlich. Die Nacht ist recht kurz, was mit einem erfreulich späten Einschlafen zu tun hat und mit der neuen Kölner U-Bahn, die ab morgens um halb sieben genau vor das Zimmerfenster gebaut wird. Das Frühstück ist natürlich super, denn das bekommen wir ja von Markus serviert und der lässt es an nichts fehlen.

Unsere Instrumente in den Tourbus zu laden gestaltet sich recht schwierig, da sich ungefähr alle fünf Minuten ein Linienbus durch die enge Straße mit dem lustigen Namen Im Ferkulum quetscht, der leider nicht an uns vorbeikommt. Also heißt es: Verstärker einladen, Tür zu, eine Runde fahren, Orgel einladen, Tür zu, eine Runde fahren, Gitarre einladen... und so weiter. A propos lustige Namen: Die gehören in Köln anscheinend zum guten Ton. Oder gibt es noch eine andere Stadt deren Stadtteile Kalk, Nippes, Porz, Zollstock und Sülz heißen?

Die Fahrt verläuft ähnlich unspektakulär wie gestern. In Rhynern (igitt!) gehen wir pinkeln, essen Bratkartoffeln mit Speck und extra Fett (Flori), Kartoffelsalat mit Majooo und extra Fett (ich) und ein Snickers™ (ja wer eigentlich? schlechtes Protokoll...) und Johanna gibt ca. 100 Euro für eine Flasche Kakao aus. Anne verliert noch beim Werder-Bremen-Quartett, obwohl sie selber die Regeln bestimmt hat ("Bei Fairnesspunkte muss man möglichst wenig haben, ist doch klar!") und schon sind wir wieder in Braunschweig um endlich auch mal im großen neuen Saal des Nexus zu spielen.
Jan kocht für uns, wir holen viel Technik aus der benachbarten Großraumdisko (zum Glück hat unser Bus Staplertaugliche Türen hinten dran...) und irgendwann kommen auch klez.e, die wir in Anlehnung an die Ausspracheprobleme, die so mancher Zeitgenosse mit ihrem Bandnamen hat, ab heute immer heimlich kle..., kli..., kle...oooh! nennen.
Als auch der Gema-Spion ("Ich wollte den Laden mal ausmessen...") endlich gegangen ist, füllt sich das Nexus langsam ganz ordentlich und schließlich sind gut 100 Leute im Saal.
klez.e sind eine so brilliante "Vorband", dass wir leichte Hemmungen haben danach mit unserem Dilletanten-Rock auf die Bühne zu steigen. Wir machen's natürlich trotzdem und sobald wir gemerkt haben, dass wir eh das halbe Publikum persönlich kennen und Flori seine Begrüßungsparole rausgehauen hat lassen wir's krachen. Die Lieder von Serviervorschlag kennen inzwischen ein paar Leute, denn es wird sogar mitgesungen.

Nachdem wir nochmal der Großraumdisko einen Besuch abgestattet haben und André und seine Anlage dort abgeliefert haben schnappen wir uns klez.e, nehmen sie mit nach Hause und nach dem ein oder anderen Snack/Bier/... ist dann auch echt Feierabend.