19.02.2005 Berlin, Aufsturz (mit Mobilé)

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(von links: ein Bauwerk das abgerissen gehört;, Flori und Torsten im Bus)

Tourtagebuch von Christian:
Fahaan wa nach Balin, wa?
Flori steht heute extra früh auf, um noch mit Jörg Fußball zu spielen. Es lohnt sich: Zwei Blasen und ein Tor sind seine Ausbeute.

Nach dem Frühstück im Voxxx guck ich mir noch mal meinen Verstärker an. Der gibt keinen Ton von sich. Ich hab ja keine Ahnung von sowas, aber das sieht gar nicht gut aus. Also schnell mal in Berlin angerufen bei Peer von Mobilé. Die wollen mir gerne aushelfen, dafür macht Peers Stimme nur geringfügig mehr Töne als mein Verstärker. Das kann ja heiter werden. Wir verabschieden uns von klez.e, gehen noch kurz eine Zahnbürste und ein paar Erkältungsmedikamente einkaufen und ab geht's wieder auf die Bahn.

Der Aufsturz-Klub liegt in Berlin-Mitte und so sieht er auch aus. Lauter adrette Menschen schlürfen ihren Latte Macchiato. Zum Glück gibt's unter dem Café noch einen Keller für Livemusik. Der sieht zwar ähnlich adrett aus, dafür wartet hier schon Frank von der Quartett-Crew auf uns und das beruhigt uns sehr.

Wir suchen uns noch irgendwas fettiges zu Essen und Torsten zieht sich eine Majo-Vergiftung zu. Der Laden füllt sich mäßig und wir müssen heute als erstes ran, deshalb nur wenig Zeit zum Verdauen. Lag es daran, am professionellen Sound oder aber an der gediegenen Atmosphäre? Keine Ahnung, jedenfalls kommen wir uns heute abend alle merkwürdig mild vor. Sogar Heine hat das ganze Konzert über ein süffisantes Lächeln auf den Lippen. Spaß macht's trotzdem.
Ebenso wie wenig später Mobilé. Die sind live mindestens doppelt so gut wie auf CD. Peer trinkt literweise Tee mit Honig und seine Stimme überschlägt sich an einigen Stellen äußerst charmant.

Nach dem Konzert suchen wir noch etwas zu essen und finden eine derbe zugekokste Dönerbude in der mir mein Uludag mit der Begründung verweigert wird: "Da muss ich erst ins Lager." Also wirklich...

Vor dem Schlafengehen gibt's noch eine herzallerliebste Coverversion von "the first cut is the deepest", gespielt von Flori S. Corosoft Clayton, Universalexperte und Allgemeinspezialist.

Am nächsten Morgen sitzen wir unseren Gastgebern noch stundenlang auf der Pelle, weil wir uns an der Klingeltonwerbung auf Viva plus nicht sattsehen können. Außerdem kommt der liebe Delbo-Daniel noch zum Frühstück vorbei.

Irgendwann bequemen wir uns dann schließlich aber doch in unseren Bus und fahren nach Hause. So geht der erste Teil der Tour zu Ende und wir machen erst mal zwei Tage Pause.