10.06.2005 – Greding, Ex-Asylheim (mit Gott & die Welt)

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Livefotos: Oliver Frank
Tourtagebuch von Christian
Greding also. Wo ist das eigentlich? Ach direkt an der A9. Na dann finden wir das schon. Und siehe da: A2, A14 (mit traditioneller Pause in Plötzetal West), A9 und pünktlich, sogar fünf Minuten zu früh, treffen wir am Ex-Asylheim ein. Die Boyz von Gott & die Welt sind auch schon da und da kommt auch schon Kirschi, der den ganzen Laden hier schmeißt. Ein Klo gibt's nicht, aber lecker Auflauf zum Abendessen.

Ausladen, aufbauen Soundcheck. Irgendwann wird's dunkel und Gott & die Welt legen los. Das ist Musik in unseren Ohren. Irgendwie fast schon Funpunk, aber auf einem so hohen Niveau, dass man eigentlich denkt es geht gar nicht. Verstehen sie nicht? Dann hören Sie sich's mal an. Am besten live, denn die Herren sind alle vier sehr charmant. "Doppeldaumen", wie Heine und Flori zu sagen pflegen.

Wir ballern heute gleich mit unserem neuen Burner Nervöse Herzen los. "Dann wissen alle gleich Bescheid", meint Flori. Und so scheint's auch zu sein. Wir sind jedenfalls alle fünf verdammt aufgedreht und dem Publikum scheint's ähnlich zu gehen.
Nach dem Konzert geht's dann an's Auflegen. DJ-Team Grätenkinder gegen Gott & die Welt. Wir haben nur einen Plattenspieler und ein CD-Player geht nicht. Deshalb wird das ganze auch noch zu einem Battle Vinyl gegen digital. Nachdem wir uns einige Stunden damit beschäftigt haben, den Musikstandards der Indie-Disco zu genügen, brennen alle meine Sicherungen durch. Ich muss es tun. "Ohne Dich" von der Münchener Freiheit. Bei den ersten Takten liegt mir das Tanzflächenpublikum schon zu Füßen. Nur Veranstalter Kirschi hat sich seine natürliche Schamgrenze bewahrt und dreht kurzzeitig das Licht ab.
Gott & die Welt fühlen sich jetzt herausgefordert und antworten mit 2 Unlimited. Die Stimmung steigt ins Unermessliche. Ein gnadenloser Trash-DJ-Battle folgt, bei dem weder vor Kim Wilde noch vor Falco halt gemacht wird. Wer traut sich mehr?
Als die Tanzflächge irgendwann erfolgreich leergefegt ist, gehen die DJ-Teams dazu über, sich bis in den frühen Morgen gegenseitig die besten "letzten Lieder" aufzulegen...
Gegen halb sechs ist es dann hell in Greding. Kirschi nutzt den Heimweg noch dazu, uns die Sehenswürdigkeiten seiner Stadt zu zeigen und irgendwann ist dann Feierabend...